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Die Schlacht um Stalingrad
63 Jahre sind nun seit dem Ende der Schlacht um Stalingrad vergangen.
Im Stadtgebiet von Stalingrad, heute Wolgograd, findet man neben zahlreichen Denkmälern für die Soldaten der damals siegreichen Roten Armee kaum noch Hinweise auf die Schlacht selbst, einzig die als Denkmal erhaltene Ruine der "Alten Mühle" beim "Museum zur Schlacht um Stalingrad" .
Die heftig umkämpften Gebäude von Getreidesilo und Stahlwerk werden heute wieder genutzt. Weithin sichtbar überragt die zentrale Gedenkstätte am Mamajew-Hügel (zwischen September 1942 und Januar 1943 tobten hier wochenlang heftigste Kämpfe um die "Höhe 102" ) die Ansicht der Stadt.
Noch heute finden Bergungstrupps des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge praktisch täglich Gefallene der Schlacht. Die Gebeine der Soldaten werden nach dem 30 km entfernten Rossoschka überführt, wo sie in einem vom Volksbund neu angelegten Soldatenfriedhof beigesetzt werden. Momentan ruhen hier über 46 000 deutsche Soldaten.
Doch immer wieder stoßen die Volksbundmitarbeiter an die Grenzen des Machbaren. So können die von der Wehrmacht beerdigten Gefallenen im Umfeld der Kirche in Goroditsche (nordwestlich von Stalingrad), einem ehemals deutschen Hauptverbandsplatz, nicht mehr geborgen werden, da diese Gräber zwischenzeitlich mit einer Straße überbaut worden sind. Unter diesen Gefallenen befindet sich auch ein Selber Soldat. (Fotos Wolfgang Müller, Mai 2006) |
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