vermisst gefallen vergessen
© wolfgang müller - selb - 2018 

Mitte der 1990er Jahre

Beginn mit der Sammlung von Militaria mit Bezug zu Selb.

Frühjahr 2000

Für eine Schulausstellung der Dr.-Franz-Bogner-Schule stelle ich Material zur Verfügung. Die Arbeit der Schüler macht mich auf das Schicksal der beiden Wehrmachtsoldaten Emil Göritz und Alfred Schreiber aufmerksam. Beide kamen zum Kriegsende 1945, unter tragischen Umständen, in Selb ums Leben.

November 2002

Das Ergenis meiner heimatkundlichen Forschungen zu den beiden Soldaten erscheint in Form des Heftes „1945 - Zehn Tage im April“ (vergriffen) Ich weite meine Arbeiten auf den „Selber Soldatenfriedhof“ aus. Hierbei erhalte ich zahlreiche Hinweise aus der Selber Bevölkerung zu „ihren“ Gefallenen. Die Idee einer Dokumentation ist geboren, meine Recherchen zu den Selber Kriegsopfern beginnen.

9. Oktober 2004

Ein „Tag des Friedhofes“ rückt auch die Selber Kriegsgräberstätte ins öffentliche Interesse.

Mai 2006

Mindestens 56 Selber kamen bei der Schlacht um Stalingrad ums Leben, oder gelten dort als vermisst. Erstmals besuche ich nun die Gräber Selber Soldaten auf auswärtigen Friedhofsanlagen auf. Es folgen …

2008

… die Friedhöfe der Region um Verdun

2009

… die Friedhöfe der Region Normandie

2011

… die Friedhöfe der Region Somme.

Juni 2011

Die Botschaft der russischen Föderation bittet um Dokumentation der auf der Selber Gedenkstätte begrabenen russischen Kriegsgefangenen. Nun sind auch die Grablagen dieser Männer in ihrer Heimat im Internet recherchierbar.

Juni 2015

Mitglieder der späteren Reservistenkameradschaft Selb-Erkersreuth übernehmen im Ehrenamt die Pflege der Soldatengräber in Selb. Ein Engagement, welches sie seitdem mehrmals jährlich ausüben.

Mai 2018

Was lange währt, wird endlich gut. Im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Selb konnte am  5. Mai ein Gedenkbuch mit den Namen und teilweise auch Fotos der am Soldatenfriedhof  Selb ruhenden Kriegsopfern ausgelegt werden.

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Die Selber Kriegsopfer